Quickstep

Geschichtliche Entstehung

Der Quickstep entstand zwischen 1910-1915 in Nordamerika, unter dem Namen Foxtrott. Sowol die tänzerischen Wurzeln, als auch die namentlichen sind sehr umstritten, da es eine Vielzahl von Quellen gibt die sich immer wieder wiedersprechen. Die geläufigste Interpretation, den Foxtrott mit der Gangart eines Fuches zu vergleichen ist jedoch höchstwahrscheinlich falsch. Der Foxtrott kombinierte damals verschiedenste Elemente der Tänze Ragtime, Onestep, Twostep und Castle Walk. Eine mögliche Namensentstehung geht davon aus der der Tanz nach dem Schauspieler Harry Fox benannt ist, der den Tanz durch einen seiner Filme gesellschaftsfähig machte.

Nach Europa kam der Foxtrott um 1920. Auf einer Konferenz in England wurde damals zum ersten mal vorhandenes Schriftmaterial geordnet. Seit 1924 unterscheidet man den Foxtrott in Slowfox und Quickstep.



Charakteristik und Technik  

Das normale Tempo des Quickstep pendelt sich zwischen 50 und 52 Takten pro Minute ein. Bei Turnieren wird er meist als letzer der 5 Standardtänze getanzt.

Der Quickstep steht umgänglich für überquellende Lebensfreude, und wird aufgrund seiner fließenden Bewegungen oft als "Champagner unter den Tänzen" bezeichnet, um seine spritzigkeit und freude zu charakterisieren. Seine Technik ähnelt  ein wenig dem Langsamen Walzer, vor allem beim Heben und Senken. Allerdings fallen die Phasen des Hebens und Senkens durch die Geschwindigkeit der Musik schneller aus, als im Langsamen Walzer. Wird ein Schritt zum Heben verwendet, so wird der Fuß von der Ferse bis zum Ballen abgerollt, dabei werden die Knie jedoch nicht gestreckt. Beim Senken verfährt man entgegengesetzt, vom angesetzten Ballen wird das Gewicht auf den ganzen Fuß übertragen. Die hoch getanzten Schritte werden mit gestrecktem Fuß, aber trotzdem leicht gebeugtem Knie ausgeführt.