Slow Fox | TCR Freital - Von Tänzer für Tänzer

Slow Fox

Geschichtliche Entstehung

Der Slow Fox entstand genau wie der Quickstep aus dem Foxtrott heraus. Die gemeinsame Entstehung geht bis 1924 einher. Nach 1924 entwickelte sich der Slow Fox nur langsam. Aufgrund seiner technischen und musikalischen Schwierigkeiten wurde er bisher nicht ins Welttanzprogramm aufgenommen.


Charakteristik und Technik

Der Slow Fox ist einer der anspruchsvollsten Tänze der Standardrubrik. Er wird normal mit 27-29 Takten pro Minute getanzt.

Typisch für den Slow Fox sind seine raumgreifenden und fließenden Bewegungen sowie seine sehr ruhige und angespannte Haltung. Drehungen sind im Slow Fox eher selten zu sehen, und sollten nur sparsam eingesetzt werden, um die Flüssigkeit des Tanzes nicht zu unterbrechen.

Im Gegensatz zum Quickstep wird hier weniger aus dem Knie, sondern mehr aus dem Fuß gehoben. Die Dame tanzt vermehrt Fersendrehungen, und bei Rückwärtsschritten wird die Ferse über den Boden abgezogen. Da dies ein Heben auch im Fuß unmöglich macht, muss die Hebung des sich vorwärts bewegenden Partners im Körper ausgeglichen werden.

Wegen der technischen Herausforderung, trotz der unterschiedlich schnellen Schritte eine extrem gleichmäßige Bewegung zu tanzen, gilt der Slowfox als „König“ unter den Standardtänzen. Fortgeschrittene Paare weichen darüber hinaus auch von der starren Rythmusvorgabe ab und verteilen ihre Schritte gleichmäßiger über den Takt.